Skip to main content
17. – 18. Juni 2026 Ballrechten-Dottingen

Programm

Das Solution Village beginnt am 17. Juni um 11 Uhr und endet am 18. Juni gegen 15 Uhr.

Beide Veranstaltungstage beginnen und enden jeweils mit einer gemeinsamen Session für alle Teilnehmenden. Dazwischen bewegen Sie sich frei durch unterschiedliche Formate. Ihnen stehen dabei immer drei parallel stattfindende Programmpunkte zur Wahl. Gehen Sie dort in die Tiefe, wo Sie den größten Mehrwert für Ihre Praxis sehen. 

Auf dem Marktplatz des Solution Villages können Sie unterschiedliche Abteilungen von ystral kennenlernen, netzwerken, etwas essen und trinken oder sich auch einmal kurz zurückziehen. Freuen Sie sich außerdem auf unseren Prozess-Escape-Room, lernen Sie unser neues Technikum kennen und verfolgen Sie Versuche live vor Ort.

Am späten Nachmittag des ersten Veranstaltungstages erwartet Sie ein besonderer Programmpunkt mit Frischluftzufuhr, bevor wir den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen lassen.

Nutzen Sie außerdem die Gelegenheit, sich mit unseren Experten auszutauschen – sei es spontan auf dem Veranstaltungsgelände oder im Rahmen eines fest vereinbarten Gesprächstermins. Am Ende des zweiten Veranstaltungstages haben Sie im Rahmen eines 1:1 Wissensaustauschs die Möglichkeit dazu.

Mittwoch, 17. Juni 2026

ab 11:00 Uhr

Ankommen, Willkommenslunch

12:30 Uhr

Intro-Talk

Die spannende Welt des Dispergierens

Referent: Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob

Was haben Schokolade, Farben, Kosmetika und High‑Tech‑Beschichtungen gemeinsam? Sie alle leben von einem Prozess, der meist unsichtbar bleibt – dem Dispergieren.
Diese Session zu Beginn unseres ystral Solution Villages nimmt Sie mit in die spannende Welt zwischen Pulver und Flüssigkeit, zwischen Labor und Produktion, zwischen Physik, Technik und Erfahrung. Dispergieren ist ein Abenteuer: unsichtbare Kräfte, extreme Bedingungen, überraschende Effekte. 
Lassen Sie sich begeistern von der Dynamik, Komplexität und Faszination des Dispergierens.

Die spannende Welt des Dispergierens
Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob
13:00 Uhr

Begrüßung

Referenten: Peter Manke, Dominik Seeger, Florian Städtler (Moderation)

Begrüßung
Peter Manke
Begrüßung
Dominik Seeger
13:30 Uhr

Parallel-Sessions - Ihnen stehen drei Formate zur Wahl

Impuls

Sicher ist sicher

Referenten: Simon Hilfinger, Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob

Explosionen entstehen nicht zufällig – sie sind fast immer das Ergebnis unterschätzter Prozesse.
Dieser Workshop zeigt, warum Explosionsschutz weit über ATEX Kennzeichnungen und elektrische Komponenten hinausgeht. Wir werden eine Staubexplosion demonstrieren, die Funkenbildung beim Entleeren von Behältern vorführen und anhand bewährter Lösungsansätze und Prinzipien deutlich machen, wie sichere Maschinen, durchdachte mechanische Auslegung und fundierte Beratung einen entscheidenden Beitrag zur Betriebssicherheit leisten.
Sicher ist sicher – wenn Risiken erkannt, verstanden und technisch beherrscht werden!

Inhaltsschwerpunkte

  • Staubexplosionen und reale Gefahren: Voraussetzungen und typische Zündursachen im industriellen Alltag
  • ATEX über die elektrische Ausrüstung hinaus: Bedeutung der mechanischen Ausführung und der statischen Elektrizität
  • Maschinen und Anlagen für Ex Zonen: Grundsätze für Gas  und Staubatmosphären
  • Umgang mit entzündlichen Atmosphären aus Stäuben und Flüssigkeiten: Typische Risiken und bewährte technische Lösungsansätze
  • Beratung, Normen und Dokumentation: Wie alle relevanten Sicherheitsinformationen praxisnah bereitgestellt werden
Impuls
Simon Hilfinger
Impuls
Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob
Workshop

Build the Process: Schritt für Schritt zur passenden Anlage

Referentin: Patrycja Kajdan

Was wollen wir heute herstellen? Genau diese Frage steht am Anfang dieser interaktiven Session – und die Antwort darauf bestimmt den weiteren Verlauf. Das Publikum wählt eines von mehreren Produkten aus unterschiedlichen Branchen und gibt damit die Richtung vor.
Ausgehend von diesem Produkt wird der Prozess rückwärts gedacht: Gemeinsam werden Anforderungen, Rahmenbedingungen und entscheidende Einflussfaktoren formuliert – und daraus entsteht Schritt für Schritt ein Anlagenkonzept, das live am Whiteboard aufgebaut wird.
Die Session orientiert sich bewusst an einem echten Engineering-Workshop, wie er auch mit Kunden stattfindet, nur in diesem Format deutlich offener und flexibler. Die Perspektiven und Entscheidungen der Teilnehmenden prägen dabei den Weg ebenso wie das Ergebnis. So wird sichtbar, wie aus unterschiedlichen Blickwinkeln verschiedene Lösungsansätze entstehen und warum die passende Anlage immer mit den richtigen Fragen beginnt.

Workshop
Patrycja Kajdan
Anlagen-Talk

Wie modulare Anlagenkonzepte Prozesse schneller und flexibler machen

Referent: Philipp Kaldewey

Wie lassen sich Produktionsprozesse beschleunigen, ohne gleich eine neue Gesamtanlage zu bauen? In dieser Session steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich Teilprozesse gezielt auslagern und modular organisieren lassen, um Durchsatz zu erhöhen, Stillstände zu reduzieren und mehr Flexibilität in die Produktion zu bringen.
Anhand konkreter Beispiele von Skidded Units bis zu Slurry-Modulen wird gezeigt, wie vormontierte, anschlussfertige Einheiten Prozesse vereinfachen und Inbetriebnahmezeiten verkürzen. Ergänzend wird sichtbar, welchen Einfluss durchdachte Reinigungskonzepte haben: Eine CIP-Unit demonstriert live, wie sich Reinigungszeiten minimieren und Abläufe automatisieren lassen. Eine praxisnahe Perspektive darauf, wie modulare Konzepte dazu beitragen, Produktion schlanker, schneller und beherrschbarer zu machen.

Anlagen-Talk
Philipp Kaldewey
14:30 Uhr

Pause

Anlagengalerie, Catering, Information, Unterhaltung & Networking auf dem Marktplatz

15:30 Uhr

Parallel-Sessions - Ihnen stehen drei Formate zur Wahl

Hinweis: Um 16:00 Uhr wird diese Session fortgesetzt (Gesamtdauer: 60 min.).

Workshop

Pulverdispergierung verstehen - Teil 1

Referent: Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob

Pulverdispergierung ist einer der kritischsten Schritte in der Flüssigverarbeitung – und zugleich einer der am wenigsten verstandenen.
Ob Klumpenbildung, unvollständige Benetzung, instabile Suspensionen oder unnötig hoher Energie  und Rohstoffeinsatz: Die meisten Probleme entstehen im Moment des Pulvereintrags. Dieser Workshop vermittelt ein fundiertes Prozessverständnis für die Dispergierung von Pulvern in Flüssigkeiten. Er zeigt, welche physikalischen Mechanismen beim Eintrag, bei der Benetzung und bei der Stabilisierung wirken – und warum viele herkömmliche Verfahren systembedingt an Grenzen stoßen. Ziel ist es, Pulverdispergierung nicht nur anzuwenden, sondern wirklich zu verstehen.
Die wesentlichen Bauteile und Funktionsgruppen der eingesetzten Maschinen werden vorgestellt, erläutert und im Detail betrachtet. Die Teilnehmenden können zentrale Komponenten in die Hand nehmen und deren Funktion sowie Bedeutung für Pulvereintrag und Dispergierprozess unmittelbar nachvollziehen.

Inhaltsschwerpunkte

  • Pulver ist nicht gleich Pulver: Partikelgröße, Oberfläche, Porosität und Dichte als bestimmende Faktoren für die Dispergierbarkeit
  • Der Moment des Pulvereintrags: Warum Benetzung, Lufteinschluss und Agglomeratbildung hier über Erfolg oder Misserfolg entscheiden – und warum man dafür keine Netzmittel benötigt
  • Benetzung, Aufschluss und Stabilisierung: Physikalische Grundlagen der Dispergierung und ihre zeitliche Abfolge im Prozess, wie und wann wird stabilisiert, welche Rolle spielen pH-Wert und Polarität
  • Grenzen klassischer Dispergierverfahren: Warum Rühren, Dissolvern oder Nachdispergieren viele Probleme nicht lösen – und neue erzeugen
  • Pulverdispergierung beherrschbar machen: Prozessprinzipien und technische Ansätze für reproduzierbare Qualität, geringeren Energiebedarf und reduzierte Pulvereinsätze
Workshop
Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob
Anwenderstory

Losan Pharma: Wie aus komplexen Anforderungen eine tragfähige Lösung entsteht

Referenten: Simon Scharnweber, Dr. Sandra Kneisel (Losan)

Wie wird aus einem komplexen Anforderungsprofil eine belastbare Prozesslösung? In dieser Session geben Losan Pharma und ystral gemeinsam Einblicke in ein Projekt, das exemplarisch zeigt, wie viele Teilaufgaben bei der Konzipierung einer Prozessanlage zusammenkommen können: Pulverhandling, Rezepthandling, Automatisierung, Reinigung, ATEX-Anforderungen und ein anspruchsvoller Lösemittelprozess. 

Im Dialog berichten Dr. Sandra Kneisel (Losan) und Simon Scharnweber (ystral) aus Kunden- und aus Lösungsanbieter-Perspektive, welche Herausforderungen am Anfang standen, welche Optionen geprüft wurden – und warum bestimmte Wege bewusst nicht gewählt wurden. Schritt für Schritt wird sichtbar, wie sich Anforderungen an Skalierung, Reproduzierbarkeit, Qualität und Sicherheit in konkreten Anlagenteilen und Lösungsentscheidungen wiederfinden.

Eine Session über ein Pharma-Projekt, das weit über die Branche hinaus zeigt, wie aus vielen Einzelanforderungen eine stimmige Gesamtlösung entsteht.

Dr. Sandra Kneisel ist Pharmazeutin und seit über 16 Jahren bei Losan Pharma tätig. Als Head of Production Services verantwortet sie die Optimierung von Herstellprozessen sowie den technologischen Transfer von Produktionsprozessen.

Anwenderstory
Dr. Sandra Kneisel
Anwenderstory
Simon Scharnweber
Impuls

Alles unter Kontrolle! Wenn Automatisierung den Prozess unterstützt – nicht umgekehrt

Referenten: Michael Düringer, Oliver Strauch

Wie lässt sich Prozessführung so gestalten, dass sie nicht komplexer macht, sondern entlastet? In dieser Session geht es um die Rolle von Automatisierung aus Sicht von Betreibern und Prozessverantwortlichen: Wie lassen sich Stillstände reduzieren, die Stabilität erhöhen und Prozesse auch in kritischen Situationen kontrolliert und sicher führen?
Anhand einer Live-Demo wird gezeigt, wie durchdachte Bedienkonzepte, transparente Meldestrukturen und intelligente Visualisierung dazu beitragen, Prozesse besser beherrschbar zu machen, im Normalbetrieb genauso wie im Ausnahmefall. Im Mittelpunkt steht nicht die Steuerung selbst, sondern der Nutzen, der entsteht, wenn Automatisierung konsequent den Prozess unterstützt.

Impuls
Michael Düringer
Impuls
Oliver Strauch
16:00 Uhr

Parallel-Sessions - Ihnen stehen drei Formate zur Wahl

Hinweis: Dies ist die Fortsetzung der um 15:30 Uhr gestarteten Session (Gesamtdauer 60 min.). Ein Einstieg in diese Session um 15:30 Uhr ist nicht möglich.

Workshop

Pulverdispergierung verstehen - Teil 2

Referent: Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob

Pulverdispergierung ist einer der kritischsten Schritte in der Flüssigverarbeitung – und zugleich einer der am wenigsten verstandenen.
Ob Klumpenbildung, unvollständige Benetzung, instabile Suspensionen oder unnötig hoher Energie  und Rohstoffeinsatz: Die meisten Probleme entstehen im Moment des Pulvereintrags. Dieser Workshop vermittelt ein fundiertes Prozessverständnis für die Dispergierung von Pulvern in Flüssigkeiten. Er zeigt, welche physikalischen Mechanismen beim Eintrag, bei der Benetzung und bei der Stabilisierung wirken – und warum viele herkömmliche Verfahren systembedingt an Grenzen stoßen. Ziel ist es, Pulverdispergierung nicht nur anzuwenden, sondern wirklich zu verstehen.
Die wesentlichen Bauteile und Funktionsgruppen der eingesetzten Maschinen werden vorgestellt, erläutert und im Detail betrachtet. Die Teilnehmenden können zentrale Komponenten in die Hand nehmen und deren Funktion sowie Bedeutung für Pulvereintrag und Dispergierprozess unmittelbar nachvollziehen.

Inhaltsschwerpunkte

  • Pulver ist nicht gleich Pulver: Partikelgröße, Oberfläche, Porosität und Dichte als bestimmende Faktoren für die Dispergierbarkeit
  • Der Moment des Pulvereintrags: Warum Benetzung, Lufteinschluss und Agglomeratbildung hier über Erfolg oder Misserfolg entscheiden – und warum man dafür keine Netzmittel benötigt
  • Benetzung, Aufschluss und Stabilisierung: Physikalische Grundlagen der Dispergierung und ihre zeitliche Abfolge im Prozess, wie und wann wird stabilisiert, welche Rolle spielen pH-Wert und Polarität
  • Grenzen klassischer Dispergierverfahren: Warum Rühren, Dissolvern oder Nachdispergieren viele Probleme nicht lösen – und neue erzeugen
  • Pulverdispergierung beherrschbar machen: Prozessprinzipien und technische Ansätze für reproduzierbare Qualität, geringeren Energiebedarf und reduzierte Pulvereinsätze
Workshop
Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob
Werksführung

Tour de ystral – Hightech trifft Handwerk

Referent: David Manke

Was macht eine gute Lösung im Maschinen- und Anlagenbau aus – und warum zeigt sich ihr Wert oft erst im laufenden Betrieb? In dieser Führung geben wir einen Einblick in das Zusammenspiel aus  anspruchsvollem Handwerk und moderner maschineller Fertigung  bei ystral. An konkreten Beispielen von aufwändigen Schweißarbeiten bis hin zu komplexen Bauteilen aus dem Fräszentrum wird sichtbar, was im Detail erforderlich ist, um Prozesse nicht nur zum Laufen zu bringen, sondern nachhaltig zu optimieren.

Werksführung
David Manke

Wie Rezepturentwicklung, Scale-up und Produktion effizient zusammenspielen

Referenten: Dominik Seeger, Tobias Schabel (Hemmelrath Technologies GmbH)

Weniger Komplexität, mehr Prozesssicherheit: Die modulare Fertigungstechnologie setzt dort an, wo traditionelle Fertigungsweisen an ihre Grenzen stoßen. Sie reduziert Produktionskomplexität, Prozessschritte sowie die Prozesszeit für die Herstellung von Farb- und Lacksystemen und erhöht dadurch die Wirtschaftlichkeit. Erfahren Sie mehr darüber in der Anwenderstory des ystral-Kunden HTC.

Dominik Seeger
Tobias Schabel
16:30 Uhr

Outro-Talk

Extreme Prozesse, typische Denkfehler und die Frage: Was, wenn es doch geht?

Referenten: Hans-Joachim Jacob, Patrycja Kajdan, David Manke, Florian Städtler (Moderation)

Im Abschlussplenum an Tag 1 geht es um Denkfehler in der Prozess- und Mischwelt: Scheinbar allgemeingültige Annahmen darüber, was in Prozessen möglich ist und was nicht. David Manke, Hans-Joachim Jacob und Patrycja Kajdan berichten aus der Praxis, wie aus zunächst unmöglich erscheinenden Aufgabenstellungen durch gemeinsames Hinterfragen, Testen und Weiterdenken neue Lösungen und Standards entstehen.
Ihre Perspektiven machen deutlich, wie unterschiedliche Blickwinkel zusammenwirken – und warum viele Grenzen weniger technisch als gedanklich sind. Dabei wird deutlich, welchen Unterschied es macht, mit einem Partner zu arbeiten, der bereit ist, Dinge nicht nur vorab zu bewerten, sondern offen an Herausforderungen heranzugehen.
Eine Session, die Denkmuster hinterfragt, neue Möglichkeiten aufzeigt und dazu einlädt, die Grenzen des Machbaren zu verschieben.

Extreme Prozesse, typische Denkfehler und die Frage: Was, wenn es doch geht?
Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob
Extreme Prozesse, typische Denkfehler und die Frage: Was, wenn es doch geht?
Patrycja Kajdan
Extreme Prozesse, typische Denkfehler und die Frage: Was, wenn es doch geht?
David Manke
17:00 Uhr

Rahmenprogramm an der frischen Luft

19:00 Uhr

Abendveranstaltung

ca. 22:00 Uhr

Ende

Donnerstag, 18. Juni 2026

ab 8:00 Uhr

Frühstück & Frühsport

9:30 Uhr

Intro-Talk

Die Kunst des Testens und warum sich Versuche immer lohnen

Referenten: Uwe Klaumünzner, David Manke

Was braucht es, um aus einer Mischanforderung eine belastbare Prozesslösung zu entwickeln? In dieser Session zeigen David Manke und Uwe Klaumünzner, wie Versuche systematisch geplant, durchgeführt und ausgewertet werden und wie aus Erfahrung, Hypothesen und realen Tests belastbare Ergebnisse entstehen. Dabei wird deutlich: Die besten Lösungen entstehen zumeist nicht am Schreibtisch, sondern direkt in der Praxis.

Die Kunst des Testens und warum sich Versuche immer lohnen
Uwe Klaumünzner
Die Kunst des Testens und warum sich Versuche immer lohnen
David Manke
10:00 Uhr

Parallel-Sessions - Ihnen stehen drei Formate zur Wahl

Hinweis: Um 10:30 Uhr wird diese Session fortgesetzt (Gesamtdauer: 60 min.).

Prozess-Escape-Room Teil 1

Referent: Christoph Kramer

Weiterführende Informationen folgen in Kürze.

Christoph Kramer
Live-Versuch im ystral Technikum

Wie lassen sich Hydratationsprozesse gezielt optimieren – und welchen Unterschied macht die eingesetzte Technologie?

Referent: Uwe Klaumünzner

In dieser Versuchsdemonstration werden der Strukturaufbau und die Hydratationsdynamik von Hydrokolloiden anhand eines direkten Vergleichs erlebbar. Zwei Verfahren laufen parallel: klassische Misch- und Rührtechnik und moderne Inline-Pulverbenetzung.
An Beispielen wie CMC, Xanthan oder Stärke wird sichtbar, wie unterschiedlich sich Prozesse in Geschwindigkeit, Gleichmäßigkeit und Ergebnis entwickeln. Die Inline-Technologie zeigt dabei ihr ganzes Potenzial: schnellere Hydratation, reproduzierbare Ergebnisse und effizientere Abläufe.
Eine anschauliche Gegenüberstellung, die zeigt, wie sich etablierte Prozesse gezielt weiterentwickeln lassen.

Live-Versuch im ystral Technikum
Uwe Klaumünzner
Werksführung

Tour de ystral – Hightech trifft Handwerk

Referent: David Manke

Was macht eine gute Lösung im Maschinen- und Anlagenbau aus – und warum zeigt sich ihr Wert oft erst im laufenden Betrieb? In dieser Führung geben wir einen Einblick in das Zusammenspiel aus  anspruchsvollem Handwerk und moderner maschineller Fertigung  bei ystral. An konkreten Beispielen von aufwändigen Schweißarbeiten bis hin zu komplexen Bauteilen aus dem Fräszentrum wird sichtbar, was im Detail erforderlich ist, um Prozesse nicht nur zum Laufen zu bringen, sondern nachhaltig zu optimieren.

Werksführung
David Manke
10:30 Uhr

Parallel-Sessions - Ihnen stehen drei Formate zur Wahl

Hinweis: Dies ist die Fortsetzung der um 10:00 Uhr gestarteten Session (Gesamtdauer 60 min.). Ein Einstieg in diese Session um 10:30 Uhr ist nicht möglich.

Prozess-Escape-Room Teil 2

Referent: Christoph Kramer

Weiterführende Informationen folgen in Kürze.

Christoph Kramer

Versuch im ystral Technikum: Schaumanwendung

Referent: Achim Schmidt

Weiterführende Informationen folgen in Kürze.

Achim Schmidt
Impuls

Titandioxid: das tückische Weiß

Referent: Hans-Joachim Jacob

Titandioxid ist mit einem Anteil von rund 60 Prozent das wichtigste Pigment bei der Herstellung von Lacken, Farben und Beschichtungen. Gleichzeitig ist es ein besonderes Pigment, da es – im Gegensatz zu farbgebenden oder Effektpigmenten – Licht weder absorbiert noch reflektiert. Genau daraus ergeben sich besondere Anforderungen an die Dispergierung. Für Titandioxid gilt nicht „je feiner, desto besser“, sondern „der richtige Partikelabstand ist entscheidend“. Die Primärpartikel dürfen dabei keinesfalls weiter verkleinert und ihre Oberflächenbeschichtung darf nicht zerstört werden. 
Dieser Impuls erläutert die physikalischen Grundlagen dieser Zusammenhänge und zeigt, wie unser Conti-TDS-Dispergierverfahren diese Anforderungen deutlich besser erfüllt als konventionelle Dissolver- oder Mühlenprozesse. Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, wie höhere Deckkraft und Farbstärke erreicht werden können und wie sich dadurch bislang ungenutzte Anteile des teuren Rohstoffs Titandioxid in erheblichem Umfang einsparen lassen.

Inhaltsschwerpunkte

  • Titandioxid als Pigment: Partikelgröße, Oberfläche und Wechselwirkungen als entscheidende Faktoren für Farbstärke und Deckkraft
  • Agglomeration und Stabilisierung: Warum Titandioxid zur Verklumpung neigt und gezielte Vereinzelung prozessentscheidend ist
  • Ein neues Dispergierprinzip: Grundzüge eines Verfahrens, das sich grundlegend von klassischen Dispergierprozessen unterscheidet
  • Auswirkungen auf Produktleistung: Steigerung von Deckkraft und Farbstärke durch effektivere Nutzung des Pigments
  • Rohstoffeinsparung und Prozesseffizienz: Wie optimierte Titandioxidnutzung zu erheblichen Materialeinsparungen und wirtschaftlichen Vorteilen führt
Impuls
Hans-Joachim Jacob
11:00 Uhr

Pause

Anlagengalerie, Catering, Information, Unterhaltung & Networking auf dem Marktplatz

12:00 Uhr

Parallel-Sessions - Ihnen stehen drei Formate zur Wahl

Workshop

Drei Perspektiven, ein Ziel: die ideale Lösung

Referenten: Oliver Fischer, Christian Paulus, Thomas Roth

Wie entsteht aus einer ersten Aufgabenstellung eine belastbare Prozesslösung? In dieser Session zeigen Christian Paulus (Vertrieb), Oliver Fischer (Prozess) und Thomas Roth (Technik) anhand eines fiktiven Kunden-Briefings, wie bei ystral aus Anforderungen, Hypothesen und Rückfragen Schritt für Schritt ein Konzept entsteht – von der ersten Aufgabenklärung über die Budget- und Konzeptphase bis zum Detailangebot.
Im Dialog machen diese drei Perspektiven sichtbar, wie Kompetenzen zusammenwirken, welche Entscheidungen unterwegs getroffen werden – und warum der Weg zur Lösung selten linear verläuft. Anhand möglicher Alternativpfade und Branchenaspekte wird deutlich, wie aus einem Standardvorgehen individuelle Lösungen entstehen.

Workshop
Oliver Fischer
Workshop
Christian Paulus
Workshop
Thomas Roth
Live-Versuch im ystral Technikum

Dispergieren von Pigmenten – welchen Einfluss hat das Verfahren auf das Ergebnis?

Referent: Uwe Klaumünzner

In dieser Versuchsdemonstration werden zwei Verfahren parallel durchgeführt und direkt mit Blick auf Prozesszeit und Ergebnisqualität miteinander verglichen. Die hergestellten Suspensionen werden hierfür mittels Partikelgrößenanalyse ausgewertet. So wird deutlich, wie stark die Wahl der Technologie den Prozess beeinflusst und welches Effizienz- und Qualitätspotenzial moderne Inline-Verfahren bieten.

Live-Versuch im ystral Technikum
Uwe Klaumünzner
Impuls

Verdicker und Stabilisatoren

Referent: Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob

Verdicker und Stabilisatoren gehören zu den anspruchsvollsten Rohstoffen in der Prozessindustrie. Ob organisch oder anorganisch, kalt  oder heißlöslich, schnell oder verzögert quellend – ihre Verarbeitung entscheidet maßgeblich über Viskosität, Stabilität und das Fließ  und Strukturverhalten der fertigen Produkte. Dieser Workshop zeigt, warum herkömmliche Eintrags- und Dispergierverfahren häufig zu Klumpenbildung, übermäßiger Scherbeanspruchung, zerstörter Polymerstruktur und unnötig hoher Verdickerkonzentration führen. Anhand physikalischer Grundlagen und praktischer Beispiele wird erläutert, wie die Conti TDS durch sofortige Benetzung, vollständige Hydratation und kontrollierte Aktivierung von Verdickungsmitteln neue Maßstäbe in Prozesssicherheit, Effizienz und Produktqualität setzt.
Im Workshop werden die eingesetzten Werkzeuge und Maschinen vorgestellt, erläutert und im Detail betrachtet. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, die Technologien selbst in die Hand zu nehmen, zu testen und ihre Funktionsweise unmittelbar zu erleben.
Effiziente Verdickung – prozesssicher umgesetzt.

Impuls
Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob
13:00 Uhr

Outro-Talk

Wie dispergieren wir in 20 Jahren?

Referent:  Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob

Rund 65 Prozent der Kinder, die heute geboren werden, arbeiten später in Berufen, die es noch gar nicht gibt. Sie werden Lebensmittel essen, die wir noch nicht kennen, Aromen erleben, die wir uns heute nicht einmal vorstellen können und in einer Welt leben, in der Materialien, Oberflächen und Produkte völlig neue Funktionen übernehmen. Häuser, Möbel und Alltagsgegenstände werden durch funktionelle Beschichtungen Eigenschaften besitzen, die heute noch nach Science Fiction klingen. Nahrungsmittel werden mit Verfahren hergestellt, die ohne Tiere – vielleicht sogar ohne Pflanzen – auskommen.
So unterschiedlich all diese Produkte und Technologien auch sein werden, eine Gemeinsamkeit werden sie haben: Bei ihrer Herstellung wird intensiv dispergiert werden.
Diese Closing Keynote zum Abschluss unseres ystral Solution Villages wirft einen Blick in die Zukunft des Dispergierens. Sie zeigt, warum Dispergieren auch in 20 Jahren ein Schlüsselprozess sein wird – obwohl sich Materialien, Anforderungen und Prozesse grundlegend ändern werden. Es geht um neue Rohstoffe, neue Produkte, neue Erwartungen an Effizienz, Nachhaltigkeit und Funktion – und um die Frage, warum das scheinbar „klassische“ Dispergieren zu den spannendsten Zukunftstechnologien der Prozessindustrie gehört.
Dispergieren ist kein fertiges Kapitel – es ist erst der Anfang.

Wie dispergieren wir in 20 Jahren?
Dr.-Ing. Hans-Joachim Jacob
13:30 Uhr

Goodbye Lunch

1:1-Wissensaustauch mit ystral Experten

15:00 Uhr

Ende

Was können wir für Ihren Prozess tun?
Was können wir für Ihren Prozess tun?

Oder kontaktieren Sie uns per:

Bei Service- und Ersatzteil-Anfragen:

Laura Siclari

Laura Siclari

Ystral-Newsletter
  • Aktuellstes Branchen- und Anwendungswissen
  • Wichtige Termine inkl. kostenloser Messetickets
  • Einblicke in unser Unternehmen