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Prozessanlage zur Herstellung von Verdickerlösungen

Verdicker, Stabilisatoren und Polymere erfordern einen hohen kolloidalen Aufschluss und eine maximale Dispergierung im Moment der Benetzung.

Unmittelbar nach ihrer Hydratation sind sie äußerst scherempfindlich. Beim herkömmlichen Einrühren über die Flüssigkeitsoberfläche entstehen leicht Agglomerate und Klumpen. Das gleiche Problem tritt auch beim Einsaugen über das Behältervakuum oder mittels Injektoren auf.

Beim Dispergieren dieser Agglomerate wird ein Teil der Verdickungswirkung oder der Polymere irreversibel zerstört.

Branche:
Haushalts- und Kosmetikindustrie
Endprodukte:

Alle Produkte, welche Verdicker, Stabilisatoren, Polymere enthalten

Anwendung:

Einsaugen und Dispergieren von Verdickern, Stabilisatoren und Polymeren

Die Kundenanforderungen:

  • Ansatzgröße: >100 Liter
  • Automatisierungsgrad: voll automatisch
  • Pulverzuführung: manuell, kontrollierte Geschwindigkeit
  • Reinigungsfähigkeit: CIP/„Cleaning in Place“
  • Flüssigkeitszuführung automatisch
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Vorteile im Vergleich zum bisherigen Prozess:

ystral entwickelte eine Anlage, die Pulver kontrolliert einsaugt und dem Prozess zuführt: Die Primärpartikel des Polymerpulvers werden noch vor dem Eintrag in die Flüssigkeit durch Vakuumexpansion vereinzelt. Dadurch werden die Partikel beim ersten Kontakt mit der Flüssigkeit vollständig benetzt, sofort dispergiert und agglomeratfrei hydratisiert. 

  • Es entstehen bei diesem Verfahren keine Agglomerate. 
  • Das Verhältnis Pulver zu Flüssigkeit wird exakt bemessen und kontrolliert.
  • Selbst bei geringem Polymereinsatz lassen sich maximale Effekte erzielen. Viskosität, Thixotropie-Index, Transparenz, Filmbildungs- und Benetzungsverhalten und viele andere Eigenschaften erreichen ein bisher unerreichtes Niveau. 
  • Ein nachträgliches, unkontrolliertes Verdicken ist ausgeschlossen.
  • Die Anlage wird zum Dispergieren von Carbomeren, Polyethylenoxiden, Zellloseethern, Xanthanen, Bentonen, Schichtsilikaten und allen anderen rheologischen Additiven eingesetzt.
  • Die Prozessführung wird perfekt auf die verarbeiteten Polymere und die jeweils nötige Verarbeitungsmethode abgestimmt. Die Anpassung erfolgt über die integrierte Steuerung der Anlage.
  • Die Prozessanlage kann durch definierte Reinigungsprozesse direkt vor Ort und ohne wesentliche Demontage gesäubert werden.
  • Die Anlage wird als entweder als Stand-Alone-Unit oder als Side-Pot-Unit in bestehenden Anlagen genutzt.
  • Die Funktionalität ist in explosionsgefährdeter Umgebung unverändert.
  • Complete Hygienic Design, Completely Drainable, Nicht-Ex, Komplett-Ex oder für die Verarbeitung von Staub-Ex-Pulvern in Nicht-Ex-Bereichen

Die hier abgebildete Anlage wurde für extrem schnell hydratisierende Polyethylenoxid-Polymere mit einer Molekülmasse von 4.000.000 entwickelt und wird mittlerweile auch problemlos für andere Verdicker eingesetzt. 

„So unterschiedlich wie die verarbeiteten Pulver sind auch die eingesetzten Dispersionsmethoden. Unsere Anlage kann jedes der genannten Stoffe optimal verarbeiten. Die für die jeweiligen Polymere ideale Prozessführung erfolgt über die integrierte Steuerung – so schaffen wir es jeweils das volle Potenzial des Prozesses auszuschöpfen.“

Dr. Hans-Joachim Jacob, Anwendungs- und Verfahrenstechniker

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