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Prozessanlage zur Herstellung von Tablettenbeschichtungen

Die Tablettenbeschichtung bzw. das Tabletten-Coating ist ein wichtiger Prozessschritt in der pharmazeutischen Herstellung. Die Beschichtung kann vielerlei Funktionen haben: Mal dient sie zum Schutz des Produkts, mal der Farbänderung oder der Geschmacksmaskierung; manchmal soll auch eine modifizierte Wirkstoff-Freisetzung erzielt werden. Oft werden verschiedene Funktionen kombiniert.

Branche:
Pharmaindustrie
Endprodukte:

Tabletten-Coating

Anwendung:

Einsaugen, Benetzen und Dispergieren von Pigmenten, Füllstoffen und Verdickungsmitteln in Reinstwasser

 

Die Kundenanforderungen:

  • Ansatzgröße: 450 L
  • Platzbedarf: 3,3 x 1,6 x 2,7 m
  • Automatisierungsgrad: sehr hoch
  • Pulverzuführung: direkt ab Zuliefergebinde
  • Reinigungsfähigkeit: automatisiert
  • Flüssigkeitszuführung automatisch
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Vorteile im Vergleich zum bisherigen Prozess:

Gegenüber konventionellen Methoden zur Herstellung des Tablettenüberzugs eröffnet der Einsatz der ystral Conti-TDS in Verbindung mit einer durch ystral konzipierten Komplettanlage großartige neue Möglichkeiten. Die Conti-TDS und die angrenzenden Prozesse wurden optimal aufeinander abgestimmt und die Prozesszeiten insgesamt drastisch reduziert.

  • Die Anlage ist extrem flexibel. Es können alle lösemittelbasierten und wässrigen Coating-Suspensionen hergestellt werden.
  • Das Pulver kann entweder über eine Sauglanze oder direkt ab Gebinde eingezogen werden.
  • Flüssigkeiten werden direkt eingesaugt. Die Tröpfchengrößen in den so hergestellten Emulsionen bewegen sich im Nanometer-Bereich.
  • Die Standzeit des Filters vor dem Coater steigt um das Zehnfache.
  • Gegenüber dem bisherigen Verfahren verringert sich der Energieverbrauch um etwa 60 Prozent.
  • Die Produktqualität hat sich deutlich verbessert. Die Suspensionen sind homogen und langzeitstabil. 
  • Die zur Herstellung aufgewendete Zeit reduziert sich mit der neuen Prozessanlage um bis zu 80 Prozent. In bestimmten Fällen konnte die Produktionszeit von früher acht Stunden auf jetzt eine Stunde verringert werden.
  • Die Lagerstabilität erhöht sich um bis zu 90 Prozent. Dadurch wird ein Coating-Prozess auch ohne Rührwerk im Vorlagebehälter ermöglicht.
  • In der Mischkammer wird ein Vakuum erzeugt. Der Pulvereintrag ist staub- und verlustfrei.
  • Die neue Prozessanlage kann auch schwierige Pulver – die sich zum Beispiel schwer benetzen lassen, spontan quellen, stark schäumen oder kleben – problemlos verarbeiten.
  • Die kolloidale Benetzung und Dispergierung findet unter Vakuum statt. Die Rohstoffe werden vollständig desagglomeriert.
  • Der Fertigungsprozess ist hundertprozentig reproduzierbar.
  • Der Reinigungsprozess des Lackansatzbehälters läuft automatisiert ab, während parallel schon die nächste Farbstoffsuspension hergestellt wird. 
  • Die Anlage ist gekoppelt an die automatisierte Erstellung von nicht manipulierbaren elektronischen Protokollen und Dokumenten.
„Dank des individuellen Aufbaus, war es möglich bei minimalem Platzbedarf die Anlage an die gegebenen Räumlichkeiten des Kunden anzupassen. Durch den hohen Automatisierungsgrad, können unterschiedliche Prozesse auf der Anlage simultan betrieben werden, was insbesondere bei der Reinigung und gleichzeitiger Lackherstellung eine Herausforderung war. Lange Herstellzeiten, Staubentwicklung im Arbeitsbereich sowie eine manuelle Reinigung sind somit Geschichte.“

Denis Hunn, Anwendungs- und Verfahrenstechniker

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